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TATTOO PFLEGE

SO PFLEGE ICH MEIN NEUES TATTOO

Pflegeanleitung für neues Tattoo

Ein frisches Tattoo ist eine offene Wunde und benötigt sorgfältige, konsequente Pflege, um optimal zu heilen und dauerhaft klar und farbstabil zu bleiben. Schon unmittelbar nach dem Stechen beginnt der Heilungsprozess der Haut, und die Art, wie du dein Tattoo in den ersten Tagen und Wochen behandelst, hat direkten Einfluss auf das spätere Endergebnis. Die folgenden Schritte beschreiben detailliert, wie du vom ersten Moment bis zur vollständigen Abheilung richtig vorgehst.

1. Unmittelbar nach dem Stechen

Direkt nach Abschluss der Tätowierung wird dein Tattoo von deinem Tätowierer gereinigt und mit einer medizinischen Folie oder einem atmungsaktiven Verband abgedeckt. Diese Abdeckung schützt die frische Wunde vor Schmutz, Bakterien und Reibung. Wenn es sich um gewöhnliche Frischhaltefolie handelt, sollte sie etwa zwei bis sechs Stunden auf der Haut bleiben. Bei modernen Verbandsfolien wie Suprasorb oder Saniderm kann der Zeitraum länger sein – häufig etwa 24 Stunden –, sofern sich nicht übermäßig viel Wundflüssigkeit darunter sammelt. Solange die Folie noch aufliegt, solltest du sie nicht verschieben, nicht öffnen und das Tattoo keiner Reibung oder direktem Druck aussetzen.

2. Die erste Reinigung des Tattoos

Nach Ablauf der empfohlenen Zeit entfernst du die Folie vorsichtig. Bevor du das Tattoo berührst, wäschst du gründlich deine Hände mit warmem Wasser und einer milden, unparfümierten Seife. Danach spülst du das Tattoo behutsam mit lauwarmem Wasser ab. Verwende dabei ausschließlich deine Handfläche – keine Waschlappen, Schwämme oder Handtücher –, um die empfindliche Wundfläche nicht zu reizen.

Gib eine kleine Menge einer pH-neutralen, duftstofffreien Seife auf die Finger und verteile sie sanft auf dem Tattoo. Das Ziel ist lediglich, überschüssige Wundflüssigkeit, Blutreste und Farbpigmente zu entfernen, nicht jedoch, die Haut mechanisch zu belasten. Anschließend spülst du die Seife vollständig ab. Zum Trocknen tupfst du das Tattoo mit einem frischen, fusselfreien Küchenpapier vorsichtig trocken. Normale Textilhandtücher sind ungeeignet, da sie Keime enthalten können und Fasern im Tattoo hängen bleiben können.

Sobald die Haut vollständig luftgetrocknet ist, trägst du eine sehr dünne Schicht Tattoo-Pflegecreme oder eine panthenolhaltige Wundschutzsalbe auf. Die Schicht sollte wirklich nur hauchdünn sein – ein leichter Feuchtigkeitsfilm ist ausreichend. Ein glänzender, dicker Cremeschichtfilm verhindert die Belüftung der Haut und kann das Abheilen verzögern.

3. Die ersten drei Tage – aktive Wundheilungsphase

In den ersten 72 Stunden nach dem Stechen läuft die intensivste Phase der Wundheilung ab. Das Tattoo kann weiterhin leicht nässen, warm wirken oder verspannte Hautgefühle verursachen. Solange sich die Beschwerden im milden Bereich bewegen, ist dies normal. Während dieser Zeit solltest du das Tattoo etwa zwei- bis dreimal täglich reinigen und im Anschluss jedes Mal dünn eincremen. Dabei gilt: Sauberkeit hat höchste Priorität, aber übertriebene Pflege zum Beispiel durch zu häufiges Waschen oder übermäßiges Eincremen kann ebenfalls kontraproduktiv sein.

Achte darauf, dass kein Schmutz an die Stelle gelangt, und vermeide jeglichen Kontakt mit Staub, Tierhaaren oder Schweiß. Eng anliegende Kleidung ist problematisch, weil sie reibt, Feuchtigkeit einschließt und Wundflüssigkeit nicht entweichen lässt. Bevorzuge daher weite, glatte, saubere Stoffe, die nicht am Tattoo haften. Beim Schlafen solltest du versuchen, nicht direkt auf dem Tattoo zu liegen und die Bettwäsche frisch gewechselt zu haben.

4. Tag 3 bis 7 – Bildung von Krusten und Schuppen

Nach einigen Tagen trocknet das Tattoo stärker aus, und es beginnt, sich eine dünne Kruste oder feine Schorfschicht zu bilden. Manchmal wirkt das Tattoo in dieser Phase etwas stumpf oder milchig. Das ist völlig normal und kein Zeichen für eine schlechte Heilung. Wichtig ist nun, dass du diese Krusten nicht abkratzt, nicht ziehst und auch keine abgestorbenen Hautschuppen entfernst. Ein vorzeitiges Ablösen dieser Schichten kann zu Farbverlusten oder ungleichmäßigen Stellen führen.

Auch in dieser Phase solltest du das Tattoo weiterhin regelmäßig waschen – jedoch niemals mit heißem Wasser – und anschließend sparsam eincremen. Das Tattoo wird wahrscheinlich zunehmend jucken. Kratzen solltest du jedoch auf jeden Fall vermeiden, da dies die Haut erneut verletzt, Bakterien eindringen können und langfristig sogar Narben entstehen könnten. Kühltücher (nicht nass, nur leicht kühl) oder sanftes Klopfen auf die umliegende Haut können helfen, das Jucken auszuhalten.

5. Tag 7 bis 14 – die Schälphase

Etwa eine Woche nach dem Stechen beginnt das Tattoo, sich ähnlich wie ein Sonnenbrand zu pellen. Dünne Hautfetzen lösen sich ab, und das Tattoo darunter wirkt zunächst blasser und weniger intensiv. Das ist ebenfalls normal: Die neue Hautschicht ist noch jung und sehr zart, daher erscheinen Farben und Linien in dieser Phase etwas gedämpft.

In dieser Zeit reicht es meist aus, das Tattoo einmal täglich zu waschen und ein- bis zweimal täglich dünn einzucremen. Die Pflege bleibt dieselbe, aber sie wird insgesamt ein wenig sanfter und seltener. Nach wie vor gilt: Niemals Schuppen abziehen oder Krusten ablösen. Jede vorzeitig entfernte Hautschicht kann Farbe mitnehmen oder die Abheilung ungleichmäßig machen.

Auf starke körperliche Belastungen, schweißtreibenden Sport, ausgiebiges Dehnen der tätowierten Region und Reibung solltest du weiterhin verzichten. Schwimmbäder, Saunen und Badewannen bleiben tabu, da Wasser Keime enthält und die aufgeweichte Haut viel anfälliger für Infektionen ist.

6. Woche 3 bis 6 – Endheilungsphase

Im weiteren Verlauf regeneriert sich die Hautschicht vollständig. Das Tattoo wirkt nun zunehmend klar und farbintensiv, allerdings ist es erst nach etwa vier bis sechs Wochen wirklich abgeheilt. Die obersten Hautschichten können bereits geschlossen sein, doch tiefere Schichten regenerieren sich noch deutlich länger. Du solltest daher weiterhin sparsam Feuchtigkeitspflege verwenden und das Tattoo nicht übermäßig belasten.

Besondere Vorsicht ist bei Sonnenlicht geboten. UV-Strahlung ist einer der größten Feinde frisch verheilter Tattoos und kann die Farben dauerhaft ausbleichen. Verwende daher – sobald die Haut geschlossen ist – immer Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, idealerweise 50, wenn das Tattoo im Freien exponiert ist.

7. Was während der gesamten Heilungsphase unbedingt zu vermeiden ist

Während der gesamten ersten vier bis sechs Wochen gibt es bestimmte Dinge, die das Tattoo schädigen können und unbedingt zu vermeiden sind:

  • direkte Sonnenstrahlung und Solarium

  • Baden, Schwimmen, Sauna, Whirlpools

  • übermäßiges Schwitzen oder intensiver Sport in den ersten Tagen

  • Reibung durch enge Kleidung oder Scheuern

  • schmutzige Oberflächen oder Kontakt mit Tieren

  • Kratzen, Knibbeln oder Peelen von Krusten

  • Make-up oder parfümierte Produkte auf dem Tattoo

  • lange, heiße Duschen direkt auf die Stelle

Die Einhaltung dieser Regeln verhindert Infektionen, Farbverluste und unschöne Verheilungen.

Adresse

Tattoo Studio Berlin

Wilmersdorf

Uhlandstraße 60

10719 Berlin

 

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Tel:  030 86208192--0152 15756549

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